Dark Diary
Verfasst am: Fri., 24.07.2015, 01:24:15
Was bin ich?
Was bin ich?
Gedanken, die dazu gerade auf's Papier mussten!
Verfasst am: Thu., 16.07.2015, 11:50:23
Wirre Gedanken
Die letzten Tage waren nicht schön. Zu viele Gedanken schwirren durch meinen Kopf. Klar mache ich mir Sorgen um sie... doch auch genug?
Meine Einstellung zum Leben und Sterben ist nicht massenkompatibel, das weiß ich. Aber sollte ich es sie auch wissen lassen? Ich kann nicht einschätzen, ob es sie festigt oder noch mehr aus der Bahn wirft. Das Abwarten ob und wann (vielleicht garnicht?) sie sich meldet, nimmt mich mehr mit, als ich dachte.
Ich ertappe mich immer wieder dabei, mir auf Google, fc, Instagram, usw. Triggerbilder zu suchen... lese die Sinnsprüche, nehme die Stimmung in mich auf. Und doch darf ich sie nicht an mich ranlassen. Darf der Verlockung nicht nachgeben. Muss mal wieder stark sein.
Also Maske auf und weiter geht's.
Und doch möchte ich ihr einen Blick hinter die Maske gewähren... einen Blick, der ein "Was weißt du denn schon..." im Keim erstickt. Vielleicht schaffe ich so eine Brücke zum Innersten eines wundervollen Menschen... vielleicht erreiche ich das Gegenteil, wer weiß.
Ich werde sie nicht drängen. Sie bestimmt den Zeitpunkt... und ich werde dasein.
Verfasst am: Tue., 14.07.2015, 21:12:47
Selfies
Selfies sind im Trend...
Drum habe ich mal mit meinem Funkauslöser und der kleinen G12 ein bisschen rumgespielt.
Verfasst am: Mon., 13.07.2015, 22:20:17
Normalität?
Was ist "normal"?
Ein stiller Hilfeschrei, geäußert durch zig parallele Narben auf dem Arm? Jedenfalls "normaler" als die Panik, die mit der Offenbarung dessen ausbrach.
Ich bin wütend und traurig...
Nein... nicht wegen der Narben. Im Gegenteil. Wegen dem Riesenwirbel, der jetzt darum gemacht wird. Wütend, weil in ihre Privatsphäre eingedrungen wird. Wütend, weil sie gezwungen wird, sich zu erklären... nicht nur vor der Familie sondern auch noch vor Fremden. Wütend, weil man sie damit nicht mehr in Ruhe lassen kann. Sie nur noch darauf reduziert.
Traurig, weil ich nicht bei ihr sein kann, wie ich das jetzt gerne wäre. Traurig, weil ich sie gerne wissen lassen möchte, wie sehr ich sie verstehe. Dass ich den Schmerz und die Dunkelheit kenne. Dass ich die Faszination der roten Linien verstehe, ebenso wie die morbide Schönheit der Muster.
Ein bisschen Erleichterung spielt auch mit. Endlich hat für sie das Versteckspielen ein Ende.
Ein Satz von ihr bleibt in meinem Gedächtnis: - "Was fühlst du, wenn du schneidest?" - "Das willst du nicht wissen!"
Oh doch... und ich ahne, dass ich in einen Spiegel blicken und mich selbst erkennen werde.
Verfasst am: Tue., 07.07.2015, 22:37:11
Verlangen
Gerade wächst das Verlangen danach, etwas Blödes zu tun, ins Unermessliche.
Verfasst am: Fri., 03.07.2015, 11:17:23
So hoch... so tief.
Heute ist wieder einer dieser Tage, wo man aus seinem Tief garnicht mehr herauskommt. Es ist zu heiß, jede Anstrengung wird zur Qual. Das Denken ist eingeschränkt.
Und da lauert sie dann: die Dunkelheit der Gedanken. Selbst Dinge, die mir gestern noch ein Grinsen ins Gesicht zauberten, funktionieren heute nicht mehr. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Irgendwann wird sie es merken, dass ich wieder meine Maske trage.
Vielleicht!
Ich werde immer besser darin.