Frage:

Was ist der Unterschied zwischen einem überfahrenen Reh und einem überfahrenen Pfälzer?

Vor dem Reh sind Bremsspuren!

Es ist...

zum Verzweifeln. Endlich bin ich wieder meinem Käfig entronnen. Dem Käfig, der sich Alltag nennt. Und doch weiß ich nicht, was ich nun tun soll. Es ist keiner mehr da, der mir beim Schreiben über die Schultern schaut. Aber ich kann nicht. Es gibt so viele Dinge, die erzählt werden wollen... nein erzählt werden müssen! Im Hintergrund singt Tilo Wolff "zeig mir deine Wunden, ich schlag sie wieder blutig"... und verdammt noch mal... es passt wunderbar. Meine Wunden schienen für die Dauer von zwei oder drei Wochen verheilt. Und dann kam der Schlag und alles begann wieder einmal von vorne. Heute morgen in der Firma habe ich gute 10 Minuten nur da gesessen und geweint. Die Kollegen ringsum haben komisch geschaut, aber nicht gefragt. Das rechne ich ihnen hoch an.
"Eine schöne gemeinsame Zeit die wir hatten, aber die letzte Zeit zeigt mir, dass sie endgültig vorbei ist und niemals wieder kommen wird." Diese Worte brennen sich in meine Augen und in mein Gehirn. Ich lese diesen Satz hundertmal und doch sträubt sich alles in mir, den Sinn dieser Worte anzunehmen. "... endgültig vorbei..." NEIN! Das kann nicht sein. Es war die schönste Zeit, die emotionalste und zugleich die sinnlichste Zeit, die ich je mit einer Frau zusammen verbracht habe. Sie darf nicht einfach vorbei sein. In meiner Seele und in meiner Erinnerung wird sie es nie sein. Ich werde immer an das gemeinsame Schweigen zurückdenken und dabei insgeheim lächeln müssen, obwohl ich weine!
In meinem Kopf ballen sich Gedankenfetzen zusammen und drängen durch meine Finger und die Tastatur aufs elektronische Papier. Ich tippe wie ein Wahnsinniger, prügele auf der Tastatur herum... und muss doch einsehen, daß es nichts bringt. Es gibt so viele Dinge die es sich zu beschreiben lohnt... so viele Bilder, die in meinem Kopf herumschwirren, so viele Gedanken, die besser nie ausgesprochen werden. Un doch schreibe ich wie blöd... ich hoffe, daß jeder das hier liest... und hoffe gleichzeitig daß es nie einer lesen wird. Trotz allem tut es gut, alles loszuwerden. Tränen laufen über meine Wangen und die Buchstaben verschwimmen. Ich würde alles tun, um diese Zeit, die so wunderschön war, weiterbestehen zu lassen. Doch das liegt nicht allein in meiner Macht.

Mann...

eigentlich sollte ich mal grad wieder verdammt glücklich sein. Aber es fällt irgendwie schwer. Ich habe gerade meinen nächsten Arbeitsvertrag unterschrieben, bekomme mal wieder einen Haufen Geld... aber freuen kann ich mich nicht. Alles läuft super... aber hinter Maske herrscht wieder Eiseskälte. Ich arbeite wie ein Roboter... stur, stumm, ohne Gefühle... Der Termindruck wächst, die nächsten Klausuren stehen auch noch bevor. Alles droht mal wieder auszuufern.

ICH KÖNNTE KOTZEN!

Da setzt man sich ewig lang hin, um den ganzen Frust über das letzte beschissene Wochenende loszuwerden, wird zwischendurch per ICQ gestört, und wenn man die zwei Seiten Text endlich abschicken will steht da nur noch
"Sie sind ausgeloggt."
Tja... Pech für den geneigten Leser... aber ich schreibs nicht nochmal!

Vorbei...

Die Party ist rum. Die einen, von denen ich eigentlich nie gedacht hätte, daß sie kommen, waren da. Die anderen, von denen ich gewollt hätte, daß sie kommen, waren nicht da.

C. war da, aber nur kurz. Schade eigentlich. Ich hätte mir gewünscht, mich länger mit ihr unterhalten zu können. Sie wirkte sehr traurig.

Ich habe wieder mal viel zuviel Essen vorbereitet. Die Salate wurden kaum angerührt, der Rollbraten nur zu drei Vierteln verspeist.

Dafür habe ich eine Flasche Asbach fast alleine gekillt (zusammen mit Cola) weil irgendwie niemand mitgehalten hat. Trotzdem gehts mir ziemlich gut.

Zwei sehr gute Freunde wollten auch noch kommen... aber irgendwie sind sie wohl auf der Strecke zwischen Mainz und Trier verschollen. *schulterzuck* Egal... ich geh jetzt pennen.

Diesen Satz

habe ich eben in einem anderen Blog gefunden:

Seid still und lasst mich Leben...
...nur diesen einen Augenblick, nur diesen Moment.

~genau~

Es ist gräßlich

Meine älteste Tochter wird heute 5 Jahre alt. Ursprünglich wollte ich die 70 km hinfahren, um ihr eine Freude zu machen. Als ich aber erfahren habe, daß ihre Oma mütterlicherseits auch da ist, habe ich dieses Vorhaben schnell aufgegeben. Diese Frau ist mir einfach unsympathisch. Ich kann mir ihr Gespräch beim besten Willen nicht mehr anhören.
Es ist unfair. Und es zerreißt mir das Herz. Aber ich kann nicht, ich bringe es nicht fertig, mir ihr endloses Blabla über Engel, Vorherbestimmung, fragwürdige Erziehungsmethoden und eine geballte Portion Scheinheiligkeit länger als 10 Minuten anzuhören. Ich sitze dann immer da, balle die Fäuste in der Tasche, nicke und antworte höflich, während ich mir vorstelle, wie ihr das Blut aus dem Mund läuft, nachdem ich ihr mitten ins Gesicht geschossen habe.

Ich finde es widerlich, daß diese Familie es geschafft hat, meine Tochter zu einem "Konsum-Schwein" zu erziehen. Ich fühle mich so machtlos. Aber vier Stunden pro Woche sind einfach zu wenig, um irgendetwas korrigieren zu wollen.

Stress und Angst

Meine Geburtstagsparty steht bevor. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Der Partykeller ist gemietet, Knabberkram im Überfluß vorhanden. Genügend Asbach ist auch da.
Aber ich habe trotzdem keine Lust auf diese Party! Ich hasse mich jetzt schon dafür, den ganzen Abend lächelnd den fröhlichen Gastgeber zu spielen. Ich würde viel lieber einsam in einer Ecke kauern.
Aber ich muss mich zusammenreißen. Es wird schwer, denn es ist auch jemand dabei, der mich in- und auswendig kennt. Ihr werde ich nichts vormachen können. Sie sieht mir in die Augen und weiß um meine Ohnmacht. Und sie ist da, wenn ich sie brauche.
Aber viele, die denken sie kennen mich, werden nicht merken, daß ich nur eine Maske trage.  Sie werden mit mir lachen und feiern. Sie werden meinen Frohmut als echt empfinden. Sie werden mit mir trinken und die Party genießen.
Selbst die Frau, die sagt sie liebt mich, wird denken, alles sei in Ordnung. Warum kann ich sie nicht an mich heranlassen? Warum sieht sie nicht, was in mir vorgeht?

Warum muss ich sie belügen?

Vielleicht weil die Bindung unserer Seelen nicht stark genug ist? Vielleicht weil ich mich nicht erklären kann und will?
Vielleicht weil sie einfach nicht verstehen würde, was ich fühle?

Ich hoffe, ich überstehe den Abend ohne zusammenzubrechen.

Nur ein Gefühl

Ein Gefühl unter vielen... und doch seltsam einzigartig. Die Zeit scheint stillzustehen. Ich nehme jedes einzelne Detail intensiv wahr. Spüre die Fingernägel, die sanft, fast schwebend, über meinen Arm kratzen. Höre die laute, hämmernde, fordernde Musik... und verfolge, wie sich ein Kribbeln unter meiner Haut ausbreitet. Spüre, wie sich eine Gänsehaut bildet. Die Zeit scheint stillzustehen. Ich blicke hoch und sehe in diese wahnsinnig tiefen Augen... mein Herz setzt einen Moment aus, als ich darin ein Lächeln erkenne.

Doch genauso schnell ist dieser ewig erscheinende Moment vergangen...

VNV Nation - Joy

No lord, no God, no hate, no pity, no pain, just me

Never to be ruled nor held to heel
No heaven or hell, just the land between

And am I not man?

So why do I love when I still feel pain?

When does it end, when is my work done?
Why am I lone and why do I feel that
I carry a sword through a battlefield?