Twice in Life

Schon wieder ein Zufall... eine Melodie, ein Song, dessen Text du nicht verstehst. Er geht dir unter die Haut, berührt dich und du kannst nicht sagen warum.

Ich weiß es jetzt, denn dieser Song beschreibt dich... beschreibt uns...

 

Mono Inc. - Twice in life


Ein zweites Mal im Leben

 

So you’re here in the right place
Du bist hier am richtigen Platz
right where you should be
genau da, wo du sein solltest

close your eyes and the book of doubt
Schließe deine Augen und das Buch der Zweifel
and come closer to me
und komm näher zu mir

Even if you’re scared and hopelessly confused
Selbst wenn du ängstlich bist und hoffnungslos verwirrt
and even if your heartstrings are tangled in a thousand loops
und wenn sich deine innersten Gefühle in 1000 Schleifen verknoten
remember no moment comes twice in life
erinnere dich daran, kein Moment geschieht zweimal im Leben

Don’t you worry ‘bout the future
Mach dir keine Gedanken um die Zukunft
cause nobody knows
denn niemand kennt sie
let’s make it something unforgettable
lass uns etwas unvergessliches daraus machen
before it’s time to go
bevor es Zeit wird, zu gehen

Just let me try to give you all you’re dreaming of
Lass mich nur versuchen, dir alles zu geben, wovon du träumst
even if you’re risking it all and you’re falling in love
selbst wenn du alles aufs Spiel setzt und beginnst, zu lieben
remember no moment comes twice in life
erinnere dich daran, kein Moment geschieht zweimal im Leben

So let me try to give you all you’re dreaming of
Lass mich nur versuchen, dir alles zu geben, wovon du träumst
even if you’re risking it all and you’re falling in love
selbst wenn du alles aufs Spiel setzt und beginnst, zu lieben
remember no moment comes twice in life
erinnere dich daran, kein Moment geschieht zweimal im Leben
remember no moment comes twice in life
erinnere dich daran, kein Moment geschieht zweimal im Leben

Thomas D. - eine andere Sichtweise

Diese Zeilen sind nicht von mir. Aber sie gelten mir.

Bin ich wirklich so?

Thomas D - Solo
Jetzt bist du weg, neben mir ein leerer Fleck
Auch ich bin leer und suchen hat keinen Zweck mehr

Alles ist leer, die Wohnung, die gemeinsamen Räume, die die letzten Jahre NIE gemeinsam waren ... meine Gedanken nicht leer aber sie drehen sich im Kreis.

Denn dort, wo vorherGlück stand, hat der Schmerz sich breit gemacht
Mich von hinten überrascht, fast schon böse über Nacht

17 Jahre - alles gestorben

Wie ein Feuer, daß entfacht hast du es über mich gebracht
Wir hatten beide diese Macht, doch nun hör' ich dich sagen
Es ist aus und mein Herz bricht, ich steh' neben mir, ich glaub' es einfach nicht

Keine rosarote Brille. Nach so langer Zeit definitiv nicht mehr. Wir waren für die Ewigkeit bestimmt. Aber das Leben ist manchmal einfach das Leben...

Doch es ist wahr, du weichst meinen Blicken aus und will ich mit dir reden redest du dich raus

10 Monate kein Lebenszeichen ... und da redest Du noch davon, dass Du mich als Freundin nicht verlieren willst?! Ernsthaft?

Und ich weiß, wenn ich dich anseh' kann ich nicht in dich reinsehen
Und ich muß einsehen,
du willst den Weg jetzt allein gehen

Wann hast Du mich das letzte Mal wirklich in Dich reinsehn lassen? Die wichtigste Verbindung ...

und ich weiß kein Flehen hält dich davon ab
und ich weiß nicht, ob ich dich je um was gebeten hab'

Hab ich aber es war Dir shice nochmal egal.

doch hätt' ich einen Wunsch frei jetzt und hier, würd' ich mir wünschen Baby du wärst bei mir.

Nein, es tut mir nur um die Zeit leid, in der ich fast den Menschen verloren habe, der mir mit am nächsten stand. Und ja, es tut mir leid, daß ich Dich verloren habe. Mein Seelenverwandter, mein Freund, der immer ein offenes Ohr hatte. Egal, worum es ging. Egal, wie spät es war. Egal, wie trivial meine Sorgen waren. Der immer etwas beruhigendes wußte, der mich geerdet hat.

Darum tut es mir leid.

Nicht darum, daß Du jetzt bei ihr bist und nicht bei mir, vielleicht.

Du hast mein Herz geklaut,
ich weiß nicht ob du's gewußt hast,
du Schuft hast es getan,
hab' Dich geliebt, als ob es kein Morgen gibt,
bis der Morgen kam;
Du hast mein Herz geklaut,
hab' Dich geliebt, als ob es kein Morgen gibt,
bis der Morgen kam;

Ich hab Dich bezaubert und Du mich. Wir haben uns beide gegenseitig angefeuert, nach vorne getrieben. Wir haben zusammen getrennt voneinander unsere Bereiche hier gefunden; nur lebe ich gerne intensiver und realer... nicht am Schreibtisch. Nicht in meinem Kopfkino.

Ich bin ferner kein Ventil. Ich bin sozial.

Ich seh' die Straße in der du wohnst,
fahr durch die Stadt

Nicht zu vermeiden, ich muß da durch, wenn ich kurze schnelle Wege in den Ort wähle.

zu dem Laden, in dem wir uns getroffen haben

Die Verkäuferin an der Kasse in deinem Lieblingsdiscounter mit L fragte mich nach Dir, sie meinte, wir seien so ein schönes Pärchen gewesen.

und der Faden der Erinnerung schmerzt mit jedem Stich,
die Wunden heilen nicht,

Du warst ein Teil von mir. Ich habe mich emotional getrennt, damit es nicht mehr schmerzen kann.

große Mädchen weinen nicht,
die andern scheinen nicht zu verstehen,
dass wir eigne Wege gehen
sie Fragen mich nach dir, wenn sie mich seh'n

Und so oft bekomme ich zu hören "sei froh, daß du den Arsch los bist..."

ich hatte dich schon vermißt,
bevor ich wußte, dass Schluß ist

Ich wußte es ja. Selbsterfüllende Prophezeihung? Weiß nicht...

Für all die andern war das Ende fern
wir warn ein Paar du warst mein Stern,
ich war dein Star

Wir waren ein Herz und ein Arsch...
Und für viele waren wir perfekt, weil Du es als perfekt nach außen hin gezeigt hast. Du hast es gehasst, wenn ich die Emotionen deutlich gezeigt habe. Aber letzten Endes haben Deine Freunde doch zu Dir gehalten. Wie sagten viele: Als Kollege absolut korrekt, in einer Beziehung könnte ich mir so einen Menschen nicht vorstellen.

ich hatte dich mehr als gern,

Was? Ich hab Dich nahezu vergöttert. Du warst für mich bester Freund und Idol in einem. In allen Belangen, nur eine Seite hat sich gewandelt.

mir wurde nur zu spät klar,
daß du anders geworden bist
und dein Erfolg für uns zum Mißerfolg geworden ist
den Himmel, den du mir versprachst hast du mir nie gegeben
und deine wundervolle Welt blieb an dir kleben

Ich wußte, mit dem Wechsel in die neue Firma wird alles anders. Ich habs tausendmal versucht zu erklären. Tausend Beteuerungen und ein "das nervt" und die Entfremdung. Letzten Endes habe ich Recht behalten. Habe ich auch kurz gesagt aber es ist inzwischen egal. Ich hasse es, wenn ich Recht habe. Ich wußte, der Job wird uns auseinandertreiben. Dann seine Eltern. OMG "dann schau, daß du sie schnell wieder los wirst" ... "du brauchst sie ja nicht jedes mal mitzubringen" ... und wie hat er mich verteidigt? ... "die sind halt so, da kann ich nichts dran machen" Danke fürs Gespräch.

jetzt wart ich auf die Zeit die meine Wunden heilt,
während mein Kopf und mein Herz bei die verweilt.

Nein, das ist vorbei. Im Kopf ist es angekommen und das Herz würde ihn nicht mehr akzeptieren. Nicht nach allem, was vorgefallen ist.

-Refrain-
Ich hab' es dir erlaubt,

mich zu lieben

hab dir vertraut hab an uns geglaubt,

und ich glaube dir immer noch, wenn du sagst, es liegt an mir

es war nie schwer,

du hast immer so eine wunderbar rationale & kalte Art gehabt, die mir die Fehler vor Augen geführt hat

hast mir gesagt,
daß deine Liebe ewig wär,

du sagtest du kannst dir nicht mehr vorstellen, ohne mich zu leben. Das war 2006. Abends. Konntest mir nicht in die Augen schauen und ich wußte, wie sehr du dir die Worte abgerungen hast.

Ich habe das komplette Vertrauen in diese Worte verloren. Was bedeuten Worte? WAS BEDEUTEN WORTE???

hast mir mein Herz ausgeraubt,

Nein, du hast es eingesperrt und den Schlüssel weggeworfen. Das ist schlimmer, weil es erst zu einem Minimum hungern mußte, um durch die Gitterstäbe zu passen...

jetzt ist es leer
es zerbrach
und das größere Stück ist bei dir,
doch du bist nicht hier

Nein, bei Dir ist nur noch ein Bild von mir, eins, das ich nur einmal habe. Eins, auf dem ich verdammt gut aussehe. Du hast es immer im Büro auf dem Schreibtisch gehabt, wenn Du in Bamberg warst. Sagtest Du jedenfalls. Ich wills wiederhaben.

ich hab' mich leergeliebt,

Nein, ich steh nur auf meinen Füßen und falle nicht mehr. Zu rational.

es tut mir sehr weh,

Ich hab nur noch nicht verstanden, an welchem Punkt wir beide nicht gehandelt haben, wie es herzlich gewesen wäre. Mehr nicht. Das fuchst mich noch etwas, daß ich es nicht verstanden habe wie und warum etc. aber auch das wird irgendwann unwichtig, weil jeder Mensch anders ist. Und es ist zwischen uns vorbei.

doch mich ohne dich zu spüren tut noch mehr weh.

Die allerbestegute Freundschaft, die zerbrach, vermisse ich mehr als die Beziehung.

Ich mach' dir keinen Vorwurf daraus,
dass Gefühle vergehen,

Das nicht - wie kann man jemandem vorwerfen, daß er so ist, wie es seinem Charakter entspricht?

ich weiß, wir konnten den Test der Zeit nicht besteh'n

Hast Du Dich vorher verbogen oder währenddessen? Ich glaube, Du warst einmal anders. Vielleicht auch die Angste, vor dem Ende, daß es Dich kalt erwischt. Du dachtest "das passiert mir nicht noch einmal", als deine erste Freundin mit Dir Schluß machte. All diese Erfahrung und auch Schmerzen haben Dich sicher verändert.

Ab einem gewissen Alter ändert mann sich nicht mehr. Auch das war eine bittere Lektion. Ich dachte, er öffnet sich, wenn er mal jemanden wie mich hat. Nix wars. Alles ist gut so, wie es ist.

doch es macht keinen Sinn, daß du daß Feld räumst,
wenn du dich Nacht für Nacht in meine Welt träumst

Sicher werden die ein oder anderen Gedanken doch bei mir sein ... ich kenne Dich

ich fühl mich tot, tief in mir drin
und nur der Schmerz läßt mich wissen,
dass ich am Leben bin
und jetzt lieg ich da verletzt und alles tut weh,
dafür hass' ich dich jetzt, weil ich dich liebe

Das habe ich 8 Monate gehabt. Wie Phönix aus der Asche. Ich bin wieder da und ich habe gelernt. Ich habe geliebt und gelebt. Alles ist genau so, wie es sein sollte. Ich bin endlich frei und es gibt keine Vorwürfe, die ich mir machen muß. Wir haben beide so agiert, wie wir sind. Na und? Es hat halt nicht gepaßt. Jetzt kann ich endlich frei sein ...

Thomas D.

- einfach ich -

-= Danke fürs Lesen =-

Thomas D - Solo

Das Lied hat mich oft durch das letzte Jahr begleitet. (Ich finde für mich so viel mehr zwischen den Zeilen.) Ich habe in dem letzten Solo-Jahr wirklich viel gelernt. Einiges hätte ich nicht gebraucht aber manches kann man sich nicht aussuchen.

Daher habe ich die Zeilen des Liedes mit distanzierten emotionalen Gedanken gefüllt. Habe versucht, alles wieder auflodern zu lassen, damit es endlich verglüht.

Nur weil es vorbei ist heißt das nicht, daß es schlecht war. Aber es war auch nicht alles nur eitel Sonnenschein.

Nichts ist so beständig wie der Wandel. Und so habe ich mich einem neuen Weg zugewendet.

Alles wird gut  und wenn es nicht gut ist, ist es nicht zu Ende.

Gedankenspiele...

... bleiben Gedankenspiele.

Doch die Vertrautheit bleibt.

Gedankenspiele

Kopfkino: Gedanken, Bilder, Wünsche, Empfindungen wechseln in Sekunden. Eindrücke graben sich durch die Netzhaut ins Hirn. Erinnerungen mischen sich mit der Gegenwart. Berührungen wecken Sehnsüchte. Der Beginn einer Reise mit unbekanntem Ziel...

Das alles spiegelt sich in seinen Augen, als er behutsam mit den Fingern ihren Körper erforscht. Zart wie eine Feder in einem Moment. Zupackend im nächsten. Berührungen, die Lust wecken. Sinnlichkeit.

Er betrachtet sie und ihm gefällt, was er sieht. Ihr Körper reagiert intensiv auf seine Berührungen und so nimmt er sie mit in eine Welt voller Intimität und Nähe. Ihr Körper ein Instrument, auf dem er virtuos eine Symphonie der Leidenschaft und Hingabe spielt. Nie gekannte Empfindungen weckt und süchtig macht...

 

 

Wochenende

Der Abend war lang. Geprägt von Vertrauen, Asbach, Kerzenschein, Musik und Gesprächen. Sie ließen ihre Leben revuepassieren, erzählten sich Anekdoten und Tiefschläge. Gewährten gegenseitig tiefe Einblicke in ihr Innerstes.

Sie stellten fest, wie unterschiedlich sie waren... und doch, dass sie die gleichen Wünsche haben.

Stille machte sich breit, als für diesen Moment alles gesagt zu sein schien. Eine ruhige, gelassene Stille. Er beobachtete ihre Reaktion als seine Finger ihre Haut berührten. Nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal so bewusst und intensiv.  Eine Berührung so sachte wie ein Windhauch.

... und doch vertrieb sie in diesem Moment alle Sorgen, Ängste und den Gedanken an Morgen.

Sie blickten sich stumm an... und ein Lächeln erhellte ihre Züge.

 

Hass

Die Große hat Geburtstag und ich war hin... schön und albern, wenn nicht Teile der Familie auch dagewesen wären.

Ich musste vorzeitig fahren sonst hätte es Tote gegeben. Immer diese Scheinheiligkeit. Warum kann diese Oma nicht einfach ihre Klappe halten?

Ich weiß nicht, ob sie weiß, wie sehr ich sie verabscheue. Bei jeder Gelegenheit singt sie Lobeshymnen auf sich und ihre ach so tollen Enkel... S. bekommt in wenigen Wochen Nachwuchs und sie verlangt allen Ernstes, entgegen allen Wünschen der jungen Eltern, alles vorher mitzubekommen um somit bei der Geburt anwesend sein zu können. Egoismus pur. Wer selbst nichts auf die Reihe kriegt, will sich wenigstens mit "fremden" Federn schmücken.

Aber das ist nicht der Grund für meine Abscheu... der liegt 12 Jahre in der Vergangenheit. Und dennoch kocht die Wut immer wieder hoch, wenn sie "ganz unschuldig" erzählt, was sie erlebt hat. Und was mir verwehrt blieb: die Geburt meiner eigenen Tochter mitzuerleben!

Spontane Entscheidungen

führen oft zu unerwarteten Ergebnissen. Eine Kurznachricht, eine Antwort... und der Abend entgleist. Er verlässt die eingefahrenen Bahnen und wird zu einem bunten Feuerwerk aus Heiterkeit, Sinnlichkeit, Albernheiten und tiefgründigen Gesprächen.

Einige Momente bleiben haften. Momente, in denen die Zeit stillzustehen scheint. Ein glockenhelles Lachen über den flachsten Witz aller Zeiten... ein genußvolles Schließen der Augen. Ein Lächeln. Ein Abtauchen und Mitsingen und Mitrocken zur Musik. Der Ele-Pfand und das Klingelmäuschen. Das Anquatschen wildfremder Personen...

Und nach dem bunten Regenbogen die entspannte Stille der Heimfahrt. Der laue Sommerwind und das simple Genießen der Gegenwart des anderen.

Ich wäre so gerne noch stundenlang weitergefahren... doch auch der schönste Abend endet irgendwann. Zurück bleibt ein Gefühl unendlicher Dankbarkeit, so etwas erleben zu dürfen. Und eine leise Vorfreude auf die nächste spontane Entscheidung.

Tee & Filme

- Warum tust du das alles?

- Weil ich weiß wie es ist, alleine durch die Hölle zu gehen.

 

Idee beim Aufwachen

Ich könnte die Videofunktion der neuen Kamera zur Selbstkontrolle beim Bogenschießen nutzen.

Der Mond

Eine Momentaufnahme.

Unheimlich, aber passend zur aktuellen Stimmung. 4 Wochen ist es jetzt her...