Schwarze Wellen

Immer tiefer tauche ich hinab, dem Abgrund entgegen. Wissend, was mich erwartet. Sehnend... hoffend. Musik trägt mich und zieht mich gleichzeitig in die Tiefe.

Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt?

Da unten liegt sie, still, wartend. Sie weiß, dass ich zu ihr komme. Immer wieder. Dass ich ohne sie nicht leben kann.

Existieren? Ja. Atmen und Lachen? Ja. Doch Leben? Nein. Ich brauche sie... brauche die Stille und die Melancholie. Brauche die Nacht und die Dunkelheit meiner Gedanken.

Hier unten in der Schwärze kann ich ich sein. Muss mich nicht erklären. Kann einfach vergehen... Kann Gedanken denken, die nie Licht erblicken werden. Kann Wünsche formulieren und zerstören... Bilder mit meinem dunklen Blut malen und beobachten wie sie sich wie schwarze Schneeflocken zur Oberfläche erheben.

Augen, die mich beobachten... Ohren, die mir zuhören... vergehen in einem einzigen Moment urgewaltiger Explosionen. Ich bin das Zentrum, bin das Licht und die Schwärze. Bin das Leben und das Leid...

Ich bin die Schwärze und die Melancholie.

Ich BIN.

~~~ nur hier ~~~

 

 

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