Dark Diary
Verfasst am: Tue., 06.09.2005, 22:21:00
Surreal
Über sich selbst in der dritten Person zu schreiben ist seltsam. Man degradiert sich zum Protagonisten einer Kurzgeschichte. Man gewährt kurze Einblicke in dessen Leben. Kein Anfang, kein Ende. Dinge passieren. Weniger Gute und Schlechte... aber es ist und bleibt nur eine Geschichte.
Die Gesellschaft erwartet es so. Man möchte danach einfach weiterblättern und etwas neues lesen. Etwas Lustiges etwa, oder Kochrezepte. Hauptsache, man muss nicht mehr über das gelesene nachdenken.
Sowas ist krank, oder?