Normalität?

Was ist "normal"?

Ein stiller Hilfeschrei, geäußert durch zig parallele Narben auf dem Arm? Jedenfalls "normaler" als die Panik, die mit der Offenbarung dessen ausbrach.

Ich bin wütend und traurig...

Nein... nicht wegen der Narben. Im Gegenteil. Wegen dem Riesenwirbel, der jetzt darum gemacht wird. Wütend, weil in ihre Privatsphäre eingedrungen wird. Wütend, weil sie gezwungen wird, sich zu erklären... nicht nur vor der Familie sondern auch noch vor Fremden. Wütend, weil man sie damit nicht mehr in Ruhe lassen kann. Sie nur noch darauf reduziert.

Traurig, weil ich nicht bei ihr sein kann, wie ich das jetzt gerne wäre. Traurig, weil ich sie gerne wissen lassen möchte, wie sehr ich sie verstehe. Dass ich den Schmerz und die Dunkelheit kenne. Dass ich die Faszination der roten Linien verstehe, ebenso wie die morbide Schönheit der Muster.

Ein bisschen Erleichterung spielt auch mit. Endlich hat für sie das Versteckspielen ein Ende.

Ein Satz von ihr bleibt in meinem Gedächtnis: - "Was fühlst du, wenn du schneidest?" - "Das willst du nicht wissen!"

Oh doch... und ich ahne, dass ich in einen Spiegel blicken und mich selbst erkennen werde.

Verlangen

Gerade wächst das Verlangen danach, etwas Blödes zu tun, ins Unermessliche.

So hoch... so tief.

Heute ist wieder einer dieser Tage, wo man aus seinem Tief garnicht mehr herauskommt. Es ist zu heiß, jede Anstrengung wird zur Qual. Das Denken ist eingeschränkt.

Und da lauert sie dann: die Dunkelheit der Gedanken. Selbst Dinge, die mir gestern noch ein Grinsen ins Gesicht zauberten, funktionieren heute nicht mehr. Ich weiß nicht, wie das weitergehen soll. Irgendwann wird sie es merken, dass ich wieder meine Maske trage.

Vielleicht!

Ich werde immer besser darin.

Der neue Alte

So... endlich steht er hier auf dem Hof.

Und schon geht's los.

ToDo:

  • Inspektionstermin 30.000 (morgen)
  • Winterfelgen / -reifen begutachten lassen, da massiv vermackt.
  • Scheibenfolierung (08.07)
  • VCDS-User suchen für diverse Codierungen
  • Sprühfolie besorgen, um die Felgen mattschwarz zu folieren

Aber trotz allem: tolles Reisemobil. Bequeme Sitze, recht leise innen, Automatik + Tempomat... lässig!

Die Tage werden wieder kürzer...

Von ganzem Herzen geht mein Dank an die Person, die mich zu diesen Bildern inspiriert hat.

Du warst in Gedanken mit mir dort.

 

Ein Geburtstagsgruß

Hallo D.,

"Manchmal ist es Zeit, ein altes Buch zu schließen. Es bringt nichts, die Kapitel wieder und wieder zu Lesen. Sie ändern sich nicht, sie bleiben wie sie einst geschrieben wurden.
Manchmal ist es besser ein neues Buch zu öffnen, eine neue Geschichte zu schreiben, mit neuen Zeilen und neuer Hoffnung."

Ich weiß nicht, von wem dieser Sinnspruch stammt, doch möchte ich ihn dir mit auf den Weg geben.
Ein ganzes Jahr ist es her. Und doch scheinst du an der Vergangenheit festzuhalten. Auch wenn ich Teil dieser Vergangenheit war... ich bin nicht mehr Teil deiner Zukunft.
Du gehst deinen Weg, entwickelst dich weiter. Jeden Tag ein bisschen weniger schwarz und jeden Tag ein bisschen mehr bunt...

Ich wäre dir nur ein Hindernis gewesen... daher wünsche ich dir von Herzen (ja, wirklich!) alles Gute für deinen weiteren Weg.

ich

Thoughts

Wenn eine Nachricht von jemandem reicht, um deine gesamte Laune zu verändern, weißt du, dass er dir viel bedeutet.

Sprüche

Gerade in einem Profil im Netz gefunden. Sehr treffend:

Es Schmerzt, jemanden zu lieben und nicht zurück geliebt zu werden, aber am meisten Schmerzhaft ist, jemanden zu lieben und niemals den Mut zu finden, der Person zu sagen, was du für sie empfindest.

Eine traurige Tatsache im Leben ist, dass du jemanden begegnest, der dir sehr viel bedeutet, um am Ende herauszufinden, das ihr nicht für einander bestimmt seid und du loslassen musst!

Der beste Freund ist jemand, mit dem du auf der Veranda sitzt und schaukelst, ohne ein Wort zu sagen und wenn du gehst, das Gefühl hast, es sei die beste Unterhaltung, die du jemals hattest.

Es gibt Dinge, die du hören willst, aber du wirst sie niemals von der Person hören von der du sie hören willst!

Aber warum mache ich mir darum gerade so viele Gedanken?

Schwarze Wellen

Immer tiefer tauche ich hinab, dem Abgrund entgegen. Wissend, was mich erwartet. Sehnend... hoffend. Musik trägt mich und zieht mich gleichzeitig in die Tiefe.

Bin ich nur glücklich, wenn es schmerzt?

Da unten liegt sie, still, wartend. Sie weiß, dass ich zu ihr komme. Immer wieder. Dass ich ohne sie nicht leben kann.

Existieren? Ja. Atmen und Lachen? Ja. Doch Leben? Nein. Ich brauche sie... brauche die Stille und die Melancholie. Brauche die Nacht und die Dunkelheit meiner Gedanken.

Hier unten in der Schwärze kann ich ich sein. Muss mich nicht erklären. Kann einfach vergehen... Kann Gedanken denken, die nie Licht erblicken werden. Kann Wünsche formulieren und zerstören... Bilder mit meinem dunklen Blut malen und beobachten wie sie sich wie schwarze Schneeflocken zur Oberfläche erheben.

Augen, die mich beobachten... Ohren, die mir zuhören... vergehen in einem einzigen Moment urgewaltiger Explosionen. Ich bin das Zentrum, bin das Licht und die Schwärze. Bin das Leben und das Leid...

Ich bin die Schwärze und die Melancholie.

Ich BIN.

~~~ nur hier ~~~

 

 

Ein Schmerz und eine Kehle

 

Ich trau mich auf's Dach,
wenn ich mich dazu zwinge,
doch die Beine werden schwach.
Was mich so schwach macht,
ist nicht die Angst, dass ich fall',
es ist die Angst, ...

 

dass ich SPRINGE!

von Jennifer Rostock

Ich weiß nicht, warum mich diese Zeilen so beeindrucken und so mitnehmen... aber irgendwas in mir bewegt sich dazu.