Gedanken

Er war auf der Autobahn.. wieder... wie jeden Tag. Er merkte die Geschwindigkeit schon nicht mehr. Jeden Tag dasselbe. Einige Idioten scheren im letzen Moment aus, andere Idioten kommen nicht von der Stelle, wieder andere Idioten drängeln, bis man das Weiße in ihren Augen im Rückspiegel erkennen kann. Ein ganz normaler Tag also. Und doch war heute anders. Seine Gedanken kreisten nur um eine Sache... gebetsmühlenartig... immer wieder: "Was wäre, wenn... "
Tränen liefen über seine Wangen, als er sich die Szene ausmalte. Tränen der Einsamkeit. Tränen des Schmerzes. Fast hätte er den LKW übersehen.
Ein ganz normaler Tag.

Perfekt

Die Verwirrung meines Verstandes ist perfekt. Ich habe keine Ahnung, was ich nun noch denken kann oder soll. Meine Schwesterseele hat einen neuen Freund der ihr alles gibt, was sie sich immer gewünscht hat. Ich freue mich für sie und mit ihr. Und doch beschleicht mich das Gefühl eines großen Verlustes. Nichts, wo ich mit dem Finger daraufzeigen könnte und eindeutig sagen könnte: "Das ist es." Nein... eher latent und überall vorhanden. Immer ein unwohles Gefühl im Bauch. Ein leises aber beständiges Krampfen in der Magengegend. Nichts, was sich mit Ratio erklären ließe. Wie so oft in letzter Zeit weine ich mich wieder in den Schlaf.
Ein längeres Gespräch hat mich aber nun noch stärker verunsichert. Ich habe das Gefühl, daß ich es vielleicht schaffe, mich selbst zu belügen... aber sie nicht. Sie hat mir auf den Kopf zugesagt, was ich mir selbst nie eingestanden hätte. Es klingt einfach zu ungeheuerlich.
Es ist einfach alles perfekt... und doch fühle ich mich nicht mehr wohl in meiner Haut. Und brutalerweise kann ich mit niemandem darüber reden. Wie es aussieht, werde ich mal wieder alle vor vollendete Tatsachen stellen und nur noch verständnisloses Kopfschütteln ernten.

Niemand ahnt etwas... selbst die nicht, die mich zu kennen glauben.

Hmpf...

ich komme mal wieder überhaupt nicht zum schreiben. Es ist zum verrückt werden!

Btw: email-Blogging scheint noch nicht zu funktionieren.

Lange ist's her

Mein letzter Eintrag liegt mal wieder ziemlich lange zurück. Schade zwar, aber nicht zu ändern. Die Zeit war nicht günstig. Ich konnte meinen eigenen Rechner nicht nutzen... und einen anderen fast ausschließlich unter Aufsicht. So kann ich seltsamerweise aber nicht schreiben. Es ist mal wieder viel passiert. Viele dunkle Gedanken versammeln sich in meinem Kopf... wollen raus und können nicht.
Ich könnte schreien und toben.
Alles scheint auf einmal so verdammt sinnlos und leer zu sein. Ich fahre jeden Tag zur Arbeit, funktioniere wie eine Maschine. In meinem Kopf rasen die Bilder und Gedankenfetzen wie ein wirres Karussell. Die Konzentration leidet im Moment sehr. Das Projektmeeting vorhin war ein totales Fiasko. Ich muss mich mehr zusammenreißen. Aber das ist schwer... verdammt schwer. Irgendwie bereue ich es, nicht den Mut gehabt zu haben, eine Beziehung zu beenden, um eine andere zu beginnen. Es hätte eine Veränderung bedeutet. Eine Verbesserung? Vielleicht! Eine Verschlechterung? Wahrscheinlich!
Mir kommt es so vor, als hätte ich nach der Taube auf dem Dach gegriffen und sie fast gehabt. Ich hätte nur den Spatz in der Hand loslassen müssen. Aber ich konnte nicht.
Die Taube hat mir nun die Entscheidung abgenommen.
Zurück bleibt eine nagende Unzufriedenheit.

Erinnerung

Die Bilder werden immer intensiver. Die wenigen schlechten Erinnerungen verschwinden fast vollständig im Hintergrund, während die schönen Erinnerungen immer stärker hervortreten. Ist es natürlich, das, was man verloren hat, im Nachhinein zu glorifizieren? Oder steckt dahinter einfach nur der Wunsch, nicht zu vergessen, daß man solche Gefühle hatte? Der irre Wunsch, die Vergangenheit zu ändern und die Zukunft in eine neue Richtung zu lenken.
Es ist irgendwie grausam. Ich liege jede Nacht wach und denke darüber nach, was hätte gewesen sein können. Der Verstand (den ich in diesen Momenten zu verlieren glaube) sagt immer wieder: "Das wäre nichts geworden. Der Unterschied ist zu groß." Aber irgendetwas in mir schreit: "Scheiße!" Und Tränen laufen über meine Wangen. Ich bemühe mich, leise zu sein, um SIE nicht zu wecken. Und doch sind diese Erinnerungen alles, was ich noch habe. Die einzige Verbindung zu der Zeit, in der die Zeit stillzustehen schien und Momente Ewigkeiten dauerten. Wo ein Blick und ein Lächeln reichten um mich eine Gänsehaut bekommen zu lassen. Zu der Zeit, die trotz aller Intimität doch von gegenseitigen Respekt geprägt war.
Selbst wenn diese Zeit nie wiederkommen wird, so hat sie doch Spuren in meiner Seele hinterlassen.
Ich werde diese Zeit NIE vergessen. Die Erinnerung wird immer ein Quell der Freude bleiben... auch wenn sie schmerzt.

Ratlos

In einem sehr langen Gespräch mit jemandem, den ich eigentlich kaum kenne, habe ich einige neue Denkweisen erfahren. Und entgegen allen ethischen und moralischen Sichtweisen bleibt folgendes Statement haften:
"Juckt mich ned.. ist ned deren Leben"

Deine Lakaien - April Skies

Seit gestern habe ich das Album April Skies von Deine Lakaien. Selten hat mich ein Album so berührt...

Noch mehr Musik...

Ich höre zuviel Musik, obwohl ich für die morgige Klausur lernen sollte. Aber irgendwie gehen mir diese Vocals von Deine Lakaien nicht mehr aus dem Kopf:

Your hand in my hand and my hand in your hand
Your hand in my hand closeness of the past
My hand in your hand and your hand in my hand
Jerking back and nothing will last

OVER AND DONE

"Erledigt und vergessen" würde man hier sagen... aber ist das wirklich so einfach?

Moby

Why does my heart
feel so bad?
Why does my soul
feel so bad?

~ wein ~

Weisheit

"You can close your eyes to reality but not to memories"

Quiz

Assassin

You are an [color=#b70000]assassin[/color].

That means you are a proffessional and do your job without mixing any emotions in it. In your life you have probably been hurt many times and have gotten some mental scars. This results in you being distant from people. Though many think that you are evil, you are not. What you really are is a person, trying to forget your pain and past. You are the person who never seems to care and that is why being an assassin fits you good. Atleast, that's what people think. Even if you don't care that much for your victims, you still have the ability to care and to generally feel. It is not lost, just a little forgotten. In crowds you tend to not get to noticed, and dress in black or other discrete colours. You don't being in the spotlight and wish people would just leave you alone. But once you do get close to someone you have a hard time letting go and get real down if you loose him/her.

Main weapon: Sniper
Quote: "The walls we build around us to keep out the sadness also keep out the joy" -Jim Rohn
Facial expression: Narrowed eyes

[url=http://quizilla.com/users/PainfulBliss/quizzes/What%20Type%20of%20Killer%20Are%20You%3F%20%5Bcool%20pictures%5D/]What Type of Killer Are You? [cool pictures][/url]

Komisch,...

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"Was ich suche:
Nichts, denn ich habe gefunden..."

Ich freu mich für dich. Ich wünsch dir, daß dein Glück mindestens ewig hält.

HDL
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... aber es ist mir schwergefallen, diese Mail zu schreiben. Vielleicht, weil damit die letzte unterbewusste Hoffnung zerbröselt ist. Was ich gehofft habe? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß sich Eisklumpen in meinem Magen nicht toll anfühlen.

... ich bin der lachende Prophet...
... der eine Maske trägt...
... und dahinter seine Tränen zählt...

[Lacrimosa - Brennender Komet]

The Creatures - Exterminating Angel

Here it comes again
Taste of jagged glass and rusty can
There are just black holes
Where the stars would be watching
Just black holes
Where the stars should have been
Plumes of dirt
Caress a urine coloured sun
Swarms of angels
Come to kill your sons
And there’s nothing but black holes
Where the stars should have been
Nothing but black holes
Where the stars would be watching

Ich denke zuviel.

Was wäre, wenn sie sich heute abend auf der Party besäuft?
Was wäre, wenn sie dann ihr Auto stehen lässt?
Was wäre, wenn sie statt dessen zu mir käme?
Was wäre, wenn sie bei mir übernachten möchte?
Was wäre, wenn sie erfährt, daß ich allein bin?
Was wäre, wenn die Couch total unbequem ist?
Was wäre, wenn ich ihr mein Bett anbieten würde?
Was wäre, wenn...

Sowas wird mir eh nie passieren!

Freunde

Eigentlich kenne ich ihn schon lange. Er ist sozusagen mein bester Freund. Und wir haben bis jetzt alles miteinander geteilt. Als er sich von seiner Frau scheiden ließ hat er sich abends an meiner Schulter ausgeweint. Als sie ihm das Sorgerecht für ihr gemeinsames Kind entzog haben wir mitten in der Nacht stundenlange Telefongespräche geführt. Und als ich von der Liebe meines Lebens, wie ich damals glaubte, verlassen wurde, war er für mich da, hat mich getröstet und mir neues Selbstbewußtsein gegeben.
Ich habe ihm eine nette Arbeitskollegin vorgestellt, weil er jetzt schon seit zwei Jahren allein lebt. Sie ist wirklich süß, sehr hübsch und unglaublich lieb. Genau die richtige für ihn, dachte ich und habe beide zu einem Abendessen eingeladen. Sie verstanden sich prächtig, amüsierten sich, lachten miteinander und entdeckten viele Gemeinsamkeiten. Als sie sich verabschiedete, bedankte sie sich bei mir. Sie hatten die Telefonnummern ausgetauscht, und er hat versprochen sie anzurufen. "Er ist wirklich genial, ich danke dir, daß du ihn mir vorgestellt hast," sagte sie, als ich ihren Mantel vom Garderobenhaken nahm. Ich lächelte etwas gequält und fragte mich, warum sich jetzt nicht die Freude einstellte die ich erwartet hatte. Er blieb noch eine Stunde länger und schwärmte von ihr. "Sie ist wirklich super, ich habe ein gutes Gefühl dabei. Ich danke dir!" Ich lächelte noch gequälter und wunderte mich nun wirklich über das Fernbleiben der Freude.
Wieder allein saß ich noch länger wach am Tisch, leerte die Flasche Wein und grübelte über meine Beziehung zu ihm. Ein Freund, natürlich. Ich habe mehrere Freunde. Wir sind oft zusammen ausgegangen, haben mit anderen geflirtet und uns anschließend von den meistens enttäuschenden Nächten erzählt. Wir waren uns immer einig; er hatte einige Frauen kennengelernt und sie mit zu sich nach Hause genommen, nur um mir am nächsten Morgen brühwarm zu erzählen, daß sie Fußgeruch, Mundgeruch, häßliche Unterwäsche oder ein entsetzlich albernes Lachen gehabt hatte. Und wir haben miteinander gelacht und beschlossen, daß das Leben allein doch sowieso viel schöner ist. Wir sind zusammen ins Kino oder ins Theater gegangen, haben nächtelang in meiner oder seiner Wohnung gesessen, Wein getrunken und über das Leben und die Liebe philosophiert. Und wieder einmal festgestellt, daß wir allein viel besser dran sind. Bin ich eifersüchtig? Sicher nicht. Ich habe mir oft überlegt, ob aus uns mehr werden könnte. Habe oft wach im Bett gelegen und an ihn gedacht, habe mir vorgestellt, daß wir Liebe miteinander machen. Wir haben es in einer Sektlaune sogar einmal miteinander versucht, fällt mir bei der Gelegenheit ein. Bei der Erinnerung muß ich lachen. Wir sind wild knutschend übereinander hergefallen und über den Teppich gerollt. Eine halbe Stunde lang. Dann haben wir uns hingesetzt, albern gekichert und beinahe gleichzeitig gesagt: "Neeee." Wer hatte es nun eigentlich zuerst gesagt? Ich erinnere mich nicht mehr genau. Wahrscheinlich waren wir einfach nur zu betrunken gewesen, um leidenschaftlich sein zu können.
Nun sitze ich wieder hier, er hat seit Tagen nicht mehr angerufen, er hat jetzt eine Freundin. Da bleibt nicht mehr viel Zeit für mich. Wahrscheinlich ist es nur das, was mich traurig macht. Ich möchte ihn nicht verlieren. Wenn ich sie morgens im Büro sehe, glücklich und strahlend, mit diesem Glanz in den Augen, den ich an mir schon seit Jahren vermisse, könnte ich sie erwürgen. Sie ahnt nichts von meinen Gefühlen, ich weiß sie wohl zu verbergen. In der Mittagspause setzt sie sich zu mir an den Tisch und schwärmt von ihm. Was für ein toller Liebhaber er doch sei, einfühlsam, zärtlich, ausdauernd. Ich lächle etwas verbissen und versuche, ihre Erzählung zu ignorieren. "Am Wochenende fahren wir zusammen in sein Ferienhaus," erzählt sie mir heute, sitzt mir gegenüber am Tisch mit ihren schönen langen Haaren und ihren vollen Lippen.
"Da waren wir auch oft zusammen," erinnere ich mich und denke an unsere Nächte voller Philosophie, Sterne und Wein. Und daran, daß wir mehrmals in einem Bett geschlafen haben, ohne das etwas passiert wäre. Er hat nie den Anfang gemacht. Ich habe nie die Veranlassung dazu gesehen. Er ist mein bester Freund. Sie zieht nach dem Essen ihren Lippenstift nach. Ich frage mich, wie ich auf die Idee gekommen bin, daß sie zueinander passen könnten. Eigentlich ist sie doch nur eine schöne Hülle, ein Püppchen. Inhaltslos, leer. Er braucht doch jemand ganz anderen, er muß sich niveauvoll unterhalten, muß Kultur und Literatur genießen können. Wir konnten immer über alles reden. Wir haben die selben Bücher gelesen, die gleichen Filme geliebt. Nebeneinander auf dem Sofa gesessen, am Sonntag nachmittag, und bei alten Schnulzen aus den Vierzigern einige Tränen zerdrückt. Er hat sich nie geschämt, vor mir zu weinen, dafür habe ich ihn immer sehr bewundert. Ich weiß so viel von ihm. Was ich nicht kenne, sind seine Qualitäten als Liebhaber. Die erfahre ich ja nun von ihr. Am Wochenende fahren sie also in sein Ferienhaus. Es ist ein langes Wochenende, am Freitag ist ein Feiertag. Früher sind wir zusammen weggefahren, an langen Wochenenden.
Nun sitze ich allein zu Hause und stelle voller Panik fest, daß ich keine Verabredung habe. Was soll ich bloß ohne ihn machen? Heulend starre ich auf das Telefon und überlege, ob ich ihn einfach anrufen soll. Aber sicher ist sie bei ihm und ich störe die beiden. Es ist 23 Uhr. Wahrscheinlich liegen sie leidenschaftlich ineinander verkeilt auf seinem schönen flauschigen Teppich herum. Er mag große Brüste, das hat er mir mal erzählt. Sie hat wirklich wunderschöne Brüste. Aber meine sind ja auch nicht gerade klein. Bei dem Gedanken an sie wird mir übel. Ich renne zur Toilette und übergebe mich. Wie oft haben wir uns über unsere sexuellen Vorlieben unterhalten? Und wie einig wir uns immer waren! Ich mag nicht daran denken, daß er gerade seine Zunge zwischen ihren schlanken Schenkeln vergräbt, sie mit ihren rotlackierten Nägeln seinen Rücken zerkratzt und sich lüstern stöhnend unter ihm windet. Mag mir seine Erregung nicht vorstellen, während er in sie eindringt, ihre Brüste liebkost. Mir wird schon wieder schlecht.
Doch bevor ich zur Toilette laufen kann, schrillt das Telefon. Es ist fast null Uhr, wer kann das sein? Zögernd bleibe ich stehen. Das Telefon schrillt hartnäckig, der Anrufbeantworter ist ausgeschaltet. Ich nehme den Hörer auf. "Ja?" sage ich leise, meine Übelkeit unterdrückend. "Hallo, Süße, ich bin es." Seine Stimme jagt mir einen ungewohnten Schauer über den Rücken. "Ich habe gerade an dich gedacht, wir haben uns lange nicht mehr gesprochen. Bist du noch wach? Oder habe ich dich jetzt geweckt?" Ich muß mich setzen, greife nervös zu meinen Zigaretten. "Ich bin noch wach," hauche ich in den Hörer. Er zögert etwas. "Fein. Kann ich zu dir kommen? Ich glaube, ich muß mit dir reden...." Ich schlucke, mein Herz klopft so laut, daß ich mein eigenes Wort nicht mehr verstehen kann. "Komm. Komm." sage ich und lege den Hörer auf. Und warte bebend darauf, daß es an der Haustür läutet, er hereinkommt, mich anlächelt, in seine Arme nimmt und an sich drückt und unsere Zungen endlich miteinander verschmelzen............

~~~
ich weiß nicht, wer das geschrieben hat... aber ich finde es wunderschön
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Sonne

Ich stehe an meinem Fenster und starre in die untergehende Sonne. Sie ist grell. Viel zu grell. Aber ich schließe die Augen nicht. Ich zwinge mich, weiter hineinzuschauen. Tränen laufen über meine Wangen... aber niemand kann sagen, sie seien nicht von der Sonne. Und wenn ich morgen nichts mehr sehe... wen kümmerts?

Heulen

Ich möchte mich am liebsten in eine dunkle Ecke verkriechen und nur noch heulen. Niemanden mehr an mich ranlassen. Jeden beißen, der mir zu Nahe kommt.
Und was tue ich? Ich nehme sie in den Arm und flüstere mit belegter Stimme: "Ich dich auch, mein Schatz".

Das versteht wohl niemand... selbst ich nicht.

Ich hasse

Autofahrer, die bei Tempo 200 mit 5 m Abstand hinter mir hängen.......

Aber wisst ihr wer noch schlimmer ist? Das sind die, die drei Meter vor mir fahren!

Down

Ich sitze hier, starre auf den Monitor und versuche den Quelltext vor mir zu entziffern. Es geht nicht... die Buchstaben bilden Worte, doch diese ergeben keinen Sinn. Der große Zusammenhang ist für mich nicht erkennbar. Und hier soll ich mich nahtlos einklinken... Ich glaube, ich brauche noch mindestens eine Woche bis ich das hinbekomme.
Die Projektarbeit müsste ich auch nochmal überarbeiten. Der Prof kommt am Montag aus dem Urlaub zurück und will dann die Final-Version haben. Ich habe allerdings keine Zeit und noch weniger Nerven, da jetzt irgendwas zu machen. Die letzte Klausur ist am Dienstag und Lernen hat wieder mal Priorität.
Und alles zusammen zieht mich halt mal wieder runter. Ich könnte schreien und aus dem Fenster springen... aber nützen würde es absolut nichts.

Frage:

Was ist der Unterschied zwischen einem überfahrenen Reh und einem überfahrenen Pfälzer?

Vor dem Reh sind Bremsspuren!

Es ist...

zum Verzweifeln. Endlich bin ich wieder meinem Käfig entronnen. Dem Käfig, der sich Alltag nennt. Und doch weiß ich nicht, was ich nun tun soll. Es ist keiner mehr da, der mir beim Schreiben über die Schultern schaut. Aber ich kann nicht. Es gibt so viele Dinge, die erzählt werden wollen... nein erzählt werden müssen! Im Hintergrund singt Tilo Wolff "zeig mir deine Wunden, ich schlag sie wieder blutig"... und verdammt noch mal... es passt wunderbar. Meine Wunden schienen für die Dauer von zwei oder drei Wochen verheilt. Und dann kam der Schlag und alles begann wieder einmal von vorne. Heute morgen in der Firma habe ich gute 10 Minuten nur da gesessen und geweint. Die Kollegen ringsum haben komisch geschaut, aber nicht gefragt. Das rechne ich ihnen hoch an.
"Eine schöne gemeinsame Zeit die wir hatten, aber die letzte Zeit zeigt mir, dass sie endgültig vorbei ist und niemals wieder kommen wird." Diese Worte brennen sich in meine Augen und in mein Gehirn. Ich lese diesen Satz hundertmal und doch sträubt sich alles in mir, den Sinn dieser Worte anzunehmen. "... endgültig vorbei..." NEIN! Das kann nicht sein. Es war die schönste Zeit, die emotionalste und zugleich die sinnlichste Zeit, die ich je mit einer Frau zusammen verbracht habe. Sie darf nicht einfach vorbei sein. In meiner Seele und in meiner Erinnerung wird sie es nie sein. Ich werde immer an das gemeinsame Schweigen zurückdenken und dabei insgeheim lächeln müssen, obwohl ich weine!
In meinem Kopf ballen sich Gedankenfetzen zusammen und drängen durch meine Finger und die Tastatur aufs elektronische Papier. Ich tippe wie ein Wahnsinniger, prügele auf der Tastatur herum... und muss doch einsehen, daß es nichts bringt. Es gibt so viele Dinge die es sich zu beschreiben lohnt... so viele Bilder, die in meinem Kopf herumschwirren, so viele Gedanken, die besser nie ausgesprochen werden. Un doch schreibe ich wie blöd... ich hoffe, daß jeder das hier liest... und hoffe gleichzeitig daß es nie einer lesen wird. Trotz allem tut es gut, alles loszuwerden. Tränen laufen über meine Wangen und die Buchstaben verschwimmen. Ich würde alles tun, um diese Zeit, die so wunderschön war, weiterbestehen zu lassen. Doch das liegt nicht allein in meiner Macht.